8.000 Deutsche, DAX-Konzerne, APAC-Headquarters. Und trotzdem: kein deutschsprachiger Logopäde.

8.000 Deutsche in Singapur. Bosch, BMW, BASF, Siemens, DHL, Porsche — die deutschen DAX-Konzerne und der gehobene Mittelstand haben ihre APAC-Headquarters hier. Managing Directors, Regional Heads, Projektleiter. Familien in Holland Village und Bukit Timah, in Condos entlang der Sixth Avenue, in Landed Houses am Rande des Botanischen Gartens. Kinder an der GESS oder an einer der vielen internationalen Schulen — Canadian International School, Dulwich College, Swiss School, United World College.
Singapur ist der am besten organisierte Expat-Standort in Asien. Alles funktioniert — Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Schulen. Und genau wie in Dubai entsteht ein Gefühl der Vollständigkeit: Hier fehlt nichts. Bis die Lehrerin an der GESS sagt: Ihr Kind braucht eine logopädische Einschätzung. Und Sie feststellen: Es gibt keine. Nicht in Singapur, nicht in der Region, nirgends.
Was es gibt: englischsprachige Speech Therapists an den internationalen Schulen und in Privatpraxen. Kompetent, verfügbar. Aber keine davon kann die deutsche Sprachentwicklung beurteilen. Und eine Störung, die im Deutschen liegt, wird auf Englisch nicht sichtbar.










