Wenn ein deutscher Berufstätiger im Ausland einen Schlaganfall erleidet, ist die Akutversorgung eine Sache der Klinik vor Ort — und das muss so sein, jede Minute zählt. Doch was danach kommt, die Rehabilitation der Sprache, entscheidet über die Rückkehr ins Leben und in den Beruf. Und genau diese Reha ist an die Sprache gebunden.
Daraus wird im Ausland eine doppelte Lücke. Die erste: Aphasie-Therapie baut eine bestimmte Sprache wieder auf — und vor Ort läuft sie in der Landessprache. Das Deutsch aber, das die Identität dieses Menschen ist, die Sprache seiner Familie und oft seines Berufs mit der deutschen Zentrale oder deutschen Partnern, wird dabei nicht wieder aufgebaut. Bei mehrsprachigen Menschen kommt hinzu, dass nicht jede Sprache von allein zurückkehrt; die eine, auf die es am meisten ankommt, kann zurückbleiben.
Die zweite Lücke ist der Anspruch. Eine örtliche Reha zielt, wenn es sie überhaupt auf einem passenden Niveau gibt, auf die einfache Alltagsverständigung. Aber wer in einen Wissensberuf zurückwill, braucht das berufliche Register: Fachbegriffe, die sitzen, die Sprache der Meetings, das Schreiben, das Präsentieren, das Verhandeln. Und er braucht das in der Intensität, die die Wissenschaft empfiehlt — viele Stunden pro Woche, konsequent über Monate. Beides zusammen, deutsches Berufsregister in hoher Intensität, gibt es im Ausland schlicht nicht.
Genau hier setzt Von Heimar an: mit intensiver, deutschsprachiger Sprach- und Sprechtherapie, die von Anfang an auf Ihr berufliches Leben zielt, verlässlich und häufig, aus dem Land, in dem Sie leben. Wir arbeiten an der Seite der Neurologie vor Ort, nie an ihrer Stelle — und wir sind ehrlich über das, was möglich ist, ohne je vorschnell aufzugeben. Ihr Können ist noch da. Unsere Aufgabe ist, der Sprache den Weg dorthin zurückzubahnen.